Wiener Gesellschaft für Kulturpolitik

#WIENKULT

Kunst und Kultur für alle Wienerinnen und Wienerinnen

Werte Freundinnen und Freunde von Kunst und Kultur in Wien!

„Reden wir über Kultur“

Der Verein WIENKULT

Der neue überparteiliche Verein „WIENKULT – Wiener Gesellschaft für Kulturpolitik“ möchte das vielfältige  Angebot der Kulturhauptstadt Wien konstruktiv begleiten, Akzente setzen, Anregungen liefern und – besonders wichtig – jungen Künstler:innen ein Forum bieten.

Motto: Reden wir über Kultur!

Geplant sind Diskussionsveranstaltungen, Lesungen, Konzerte und Performances, sowohl mit „Publikumslieblingen“ als auch jungen Duchstarter:innen. Kulturschaffende sollen mit Ansprechpartner:innen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung vernetzt werden.

Ernst Molden und Ursula Strauss spielten beim Eröffnungsabend von WIENKULT
Wien Museum im November 2023 (Karlsplatz) Wien Museum, November 2023 (seen from Karlsplatz) Foto: Lisa Rastl, Wien Museum Photo: Lisa Rastl, Wien Museum
Prater Picknick - Wiener Symphoniker C © Akos Burg
Prater Picknick Poster © Ana Popescu - Zum Ferienbeginn laden die Wiener Symphoniker an zwei Tagen zum sommerlichen Open-Air-Konzert in den Wiener Prater. Besucher:innen sind eingeladen, ihren Picknick-Korb zu packen und auf der Kaiserwiese vor der spektakulären Kulisse des Wiener Riesenrads ein buntes Konzert zu genießen. Der Eintritt ist frei.

#WIENKULT im Künstlerhaus

Anfang Dezember lud Künstlerhaus-Präsidentin Tanja Prušnik unseren Verein „Wiener Gesellschaft für Kulturpolitik - #WIENKULT“ zur Führung durch die Ausstellung DU SOLLST DIR EIN BILD MACHEN. Anschließend fand im Salon des Künstlerhauses eine von Franziska Maderthaner moderierte Diskussion mit Prušnik und dem Kurator der Ausstellung, Günther Oberhollenzer, statt.

Die Ausstellung DU SOLLST DIR EIN BILD MACHEN erzählt von der Imaginationskraft religiösen Erlebens, ihrer visuellen Entsprechung in der christlichen Bildtradition und deren Interpretation durch Künstlerinnen und Künstler der Gegenwart: von Deborah Sengl über Marina Abramović, Victoria Coeln, Valie Export, Hermann Nitsch und Arnulf Rainer bis hin zu Billi Thanner.

Im Zentrum stehen Werke, die sich mit kritischem aber auch liebevollem, mit humorvollem, aber auch feministischem Blick der christlichen Ikonographie annähern und neue Sichtweisen auf über Jahrhunderte tradierte Bildmotive ermöglichen.

In Konzeption und Ausrichtung steht die Schau nicht für vordergründige Provokation oder lauten Protest, sondern für einen differenzierten Blick, für eine Suche nach Gemeinsamkeiten und das Bestreben einen Dialog von zeitgenössischer Kunst und Religion zu fördern.

Dass es gleichwohl vehemente Versuche gab, die Ausstellung schon im Vorfeld zu skandalisieren, sollte auch erwähnt werden.

Unter den #WIENKULT-Mitgliedern waren u. a. Kulturministerin a. D. Hilde Hawlicek sowie Kulturminister a. D. Rudolf Scholten anwesend, die sich seinerzeit für die Freiheit der Kunst stark gemacht hatten.

DU SOLLST DIR EIN BILD MACHEN im Wiener Künstlerhaus ist bis 8. 2. 2026 zu sehen.

Weitere infos unter: https://www.kuenstlerhaus.at/besuch/kalender/ausstellung/475/du-sollst-dir-ein-bild-machen.html

Einer, der es geschafft hat

Über Migration wissen viele von uns nur vage Bescheid. Jemand verlässt seine Heimat – aus zwingenden, zumindest triftigen Gründen -, er reist auf dem Landweg oder dem lebensgefährlichen Seeweg, er kommt in einem Flüchtlingsheim an, stellt einen Asylantrag, und damit beginnt der langwierige Prozess der „Integration“ ... Deutsch lernen, Jobsuche, Wohnungssuche. Das kann glücken oder auch nicht.

Nach Lektüre von Fate Velajs neuem Roman „Kreuztanne“ wissen wir mehr: über die Ängste, die Sorgen, die Anstrengungen, die Rückschläge, die Enttäuschungen, die Niederlagen, die kleinen und die großen Erfolgserlebnisse, die Sehnsüchte von Migrantinnen und Migranten.

 

Velaj verließ seine albanische Heimat im Jahr 1991, begab sich auf eine Odyssee, die ihn über den Kosovo, durch Jugoslawien, nach Salzburg, Linz und Wien führte. Triste Tage in Traiskirchen; von dort wurde er gemeinsam mit fünf weiteren Albanern in den entlegenen Gasthof „Kreuztanne“ (Gemeinde Scheibbs) verbracht, wo er – wie in Platons Höhlengleichnis – nur indirekt Kontakt mit der Außenwelt hatte: über den Fernsehapparat in der Gaststube.

Dennoch gelang ihm die „Integration“: Nach Gelegenheitsarbeiten als Tellerwäscher und Blumenbinder wurde er Schichtarbeiter in einer Metallfabrik – und er malte nebenher. Nahezu manisch. Er präsentierte seine Bilder in kleineren Ausstellungen in der Umgebung, schließlich gelang ihm und seiner Familie die Übersiedelung nach Wien, wo er als bildender Künstler, Fotograf und Autor grenzüberschreitend Aufmerksamkeit erregte.

2017 kehrte er nach Albanien zurück und wurde Parlamentsabgeordneter; 2024 trat er in Wien als Botschafter der Republik Albanien an.

Dieses außergewöhnliche Curriculum erzählt Fate Velaj in seinem neuen Roman „Kreuztanne“, der jüngst auf Einladung von Bernhard Müller(Generalsekretär Urban Forum , Vizepräsident BSA Österreich) im Wiener Neustädter Zentralkino präsentiert wurde. Die Laudatio hielt Christoph Hirschmann (Präsident #WIENKULT), der renommierte Schauspieler Erwin Leder las aus dem mittlerweile in mehrere Sprachen übersetzten Buch, das die italienische „Repubblica“ folgendermaßen anpreist: „Ein Migrant, der vom Tellerwäscher zum Goldenen Ehrenzeichen der Republik Österreich und zum Berater eines Premierministers aufstieg (…) ,Kreuztanne‘ erzählt die Geschichte einer Person, die es im Leben geschafft hat.“

 

Buchtipp: Fate Velaj, „Kreuztanne“, Wieser Verlag

 

Weiters: Fate Velaj im Gespräch mit Bernhard Müller im Urban Future Talk 

Walk & Talk im Lainzer Tiergarten

Die #WIENKULT-Feste sind bereits echte Highlights für uns Künstlerinnen und Künstler“

„Die #WIENKULT-Feste sind bereits echte Highlights für uns Künstlerinnen und Künstler“, zeigte sich der Star-Percussionist Martin Grubinger nach der KULTURWANDERUNG im Lainzer Tiergarten hoch erfreut. Zu diesem Event im spätsommerlich vergoldeten Park luden der 3. Landtagspräsident Gerhard Schmid, der Kulturverein #WIENKULT und der Hietzinger Kulturverein. „Ziel war es, zwei ganz wesentliche Assets von Wien – nämlich Kultur und Natur – aufs Harmonischste zu verbinden“, erläuterte #WIENKULT-Präsident Christoph Hirschmann. „Denn von beiden gibt es in unserer Kultur- und Natur-Hauptstadt – immerhin kann Wien mit 53% Grünfläche aufwarten – so viel, wie das Herz begehrt.“

Das künstlerische Programm gestalteten vier Bläser der Wiener Symphoniker, der Wiener Soul-Zampano Romantic Slivo (Sommerhit: „HOLIDAY“), Rudi Dolezal mit einer Lesung über „100 Jahre Austropop“ sowie der Ausnahme-Schauspieler Michael Dangl mit seiner Gemahlin, der Flötistin Maria Fedotova, und drei weiteren jungen FlötistInnen.

Ehrengast der KULTURWANDERUNG im Lainzer Tiergarten war Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, der von LPS Jörg Neumayr begleitet wurde. Unter den weiteren Gästen: die legendären Kulturminister Rudolf Scholten und Josef Ostermayer, der langjährige Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny, die GemeinderätInnen Luise Däger-Gregori, Rudi Kaske und Omar Al-Rawi, Medienprofis wie Thomas Strachota, Dodo Rosic, Ralph & Raphaela Vallon, Johannes Ifkowitz & Evelyne Rillé sowie die Kulturkritikerin Elisabeth Hirschmann-Altzinger, AutorInnen wie Thomas Brezina und Julya Rabinowich, Musiker, Musikintendanten und Lehrende wie Martin Grubinger, Fuzzman, Jan Nast und Johnny Bertl. KünstlerInnen wie Billi Thanner, Franziska Maderthaner, Tim Tom Norden und Werner Baumüller.

#WIENKULT dankt den Wiener Magistratsabteilungen 7 und 49, Forstdirektorin Petra Wagner, Senatsrat Günther Annerl und seinem Team vom Lainzer Tiergarten, dem Team der Hermesvilla sowie der Brauerei Ottakringer. Wie immer „tausend Dank“ an Bernd Herger für Technik, Foto/Film und Homepage.

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Wiener Gesellschaft für Kulturpolitik trauert

Mit großer Trauer reagiert die Wiener Gesellschaft für Kulturpolitik auf den Tod des Galeristen Ernst Hilger. „Ernst Hilger war ein Lichtgestalt in der Wiener Kunstszene“, so Christoph Hirschmann, Präsident des Kulturvereins.

„Er hat Shooting Stars verlässlich gefördert und wiederholt internationale Kapazitäten der Kunstwelt nach Wien geholt. Mit den heimischen Topstars der bildenden Kunst von Alfred Hrdlicka bis Christian Attersee verband ihn eine enge professionelle wie freundschaftliche Beziehung.

Die Wiener Gesellschaft für Kulturpolitik veranstaltete erst kürzlich gemeinsam mit Hilger und Attersee einen Rundgang durch dessen neue Ausstellung ,Sonnendieb‘ in der Galerie Hilger. Damals konnten die Gäste dieses sehr familiären Events das baldige Ableben Ernst Hilgers nicht ahnen. Umso größer ist nun die Bestürzung. Unser Beileid gilt der Ehefrau Karoline und den langjährigen Mitarbeiter:innen der Galerie.

Attersee lässt es leuchten!

#WIENKULT bei „Sonnendieb“-Ausstellung in der Galerie Hilger

Der Maler Christian Ludwig Attersee, der Galerist Ernst Hilger und der Kulturverein „#WIENKULT – Wiener Gesellschaft für Kulturpolitik“ luden zur großen Attersee-Schau „Sonnendieb – Bilddichtungen“ in die Galerie Hilger. Auch Wiens Bürgermeister Michael Ludwig besuchte die Ausstellung und verriet dem Künstler: Er habe ihn für eine bedeutende Auszeichnung – das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien – vorgeschlagen. Die Überreichung könnte schon rund um Christian Ludwig Attersees 85. Geburtstag stattfinden.

Neben dem Bürgermeister, dem Gastgeber Ernst Hilger und Attersee selbst kam Wiens Kultur-Who-is-Who von Pop-Filmer Rudi Dolezal über den TV- und Theaterschauspieler Michael Dangl, die „Himmelsleiter“-Künstlerin Billi Thanner, DJane Mel Merio, Rabenhof-Direktor Thomas Gratzer, Autorin Julya Rabinowich, Talk-Master Gerald Matt, FM4-Macherin Dodo Roscic, Susanne und Rudi Schicker, Alte-Schmiede-Boss Walter Famler, MUK-Professorin Susana Zapke, ORF-III-Chef Peter Schöber, Kultur-„Seitenblicker“ Christian Reichold, Verlegerin Katarzyna Lutecka, die Agentur-Profis Gerhard Krispl, Ralph Vallon und Raphaela Vallon-Sattler, ECHO-Kulturkritikerin Elisabeth Hirschmann-Altzinger, Musikproduzent Harald Hanisch, die Publizistin Margaretha Kopeinig, die Bezirksrätin Ema Dumani und Bildungsakademie-Direktor Cappar Hajo sowie die PR-Ladys Andrea Fritsch und Ingrid Tendler bis hin zur Kulturministerin-Legende Hilde Hawlicek.

Im Gespräch mit „#WIENKULT“-Präsident Christoph Hirschmann erläuterte Attersee dem Auditorium eloquent und humorvoll, woher das intensive Leuchten seiner neuen, faszinierenden Bildwelten komme und weshalb das Androgyne in seinen Werken schon immer von größter Bedeutung gewesen sei. Und er empfahl den Besucherinnen und Besuchern: „Nehmt Euch ein Glas und lasst Euch auf die Bilder ein!“ Tipp: „Sonnendieb – Bilddichtungen“, bis 2. Juli in der Galerie Hilger, Dorotheergasse 5, 1. Stock.

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Frühlingsfest mit Good Vibrations | #WIENKULT

„Wien – Stadt der Guten Hoffnung“ lautete das Motto eines großen Frühlingsfests für Wiens Kulturschaffende, das mit dem Ehrengast Bürgermeister Michael Ludwig im Bruno Kreisky Forum über die Bühne ging.

Veranstalter war die „Wiener Gesellschaft für Kulturpolitik“, als Sponsoren unterstützten Wiener Städtische und ARWAG den von Hunderten Gästen gestürmten Event. Das künstlerische Programm gestalteten zwei Ausnahmekünstler und Publikumslieblinge: Cornelius Obonya las aus dem Roman „Mozart – Die Liebe ist’s allein“ von Matthias Euler-Rolle, anschließend brachte der Star-Percussionist Martin Grubinger das Auditorium zum Vibrieren. DJane Mel Merio legte gekonnt auf.

Ehrengast war Bürgermeister Michael Ludwig, der den „Stellenwert Wiens als Weltkulturmetropole“ hervorhob: „Wien ist die Hauptstadt der Moderne.“

Unter den Gästen: Bundespräsident a. D. Heinz Fischer, die Bestseller-Autoren Thomas Brezina und Dietmar Grieser, die Violinistin Lidia Baich, Wind- und Wetter-Maler C. L. Attersee, die Theaterprinzipale Stefan Herheim, Herbert Föttinger, Stefan Bachmann und Peter Hofbauer, Chefsatiriker Dirk Stermann, TV-Guru Rudi Dolezal und „Jedermann“-Regisseur Michael Sturminger, die Ex-KulturministerInnen Hilde Hawlicek, Josef Ostermayer, Thomas Drozda und Rudolf Scholten, die Kulturmanager Roland Geyer und Franz Patay, Symphoniker-Präsident Alexander Wrabetz, Dompfarrer Toni Faber, Philosoph Philipp Blom, Philharmoniker-Legende Clemens Hellsberg, Rudolfinerhaus-Präsident Georg Semler, ECHO-Tycoon Christian Pöttler, FM4-Lady Dodo Roscic, Kulturkritikerin Elisabeth Hirschmann-Altzinger, 
Talk-Expertin Vera Russwurm, Gastro-Padrone Aki Nuredini, Nobelschneider Nicolas Venturini u. v. a.

Das Buffet von Meinl/ECHO hielt sowohl Weine aus der „Stadt der Guten Hoffnung“ als auch südafrikanische Kap-Weine bereit. Zugegriffen wurde vor allem aufs delikate Blunzengröstl, das deklarierte Lieblingsgericht des Stadtchefs. Zu einer Extra-Verkostung junger Wiener Weine luden Vino Autentico & WeinStadt Wien.

Christoph Hirschmann, Präsident der „Wiener Gesellschaft für Kulturpolitik“, war mit dem Frühlingsfest mehr als zufrieden: „Es war ein gelungener Abend mit vielen good vibrations.“

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Sprache & Radikalisierung – Welche Verantwortung trägt die Literatur? | #WIENKULT

„#WIENKULT – die Wiener Gesellschaft für Kulturpolitik“ lud Mitglieder und Gäste zur dritten Veranstaltung des neuen Kulturvereins ins Restaurant Landstein (1030 Wien).

Diesmal war die Literatur am Wort. Marion Wisinger (Österreichischer PEN-Club) diskutierte mit Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren) und der Schriftstellerin Gabriele Kögl über die wechselseitige Beeinflussung einer sich radikalisierenden Gesellschaft und der zunehmend brutaler werdenden Sprache. Und darüber, welche Aufgaben und Möglichkeiten der Literatur in dieser Situation zukommen.

„Denn ein Wort oder eine bestimmte Wortfärbung oder -wertung gewinnen erst da innerhalb einer Sprache Leben, sind erst da wirklich existent, wo sie in den Sprachgebrauch einer Gruppe oder Allgemeinheit eingehen und sich eine Zeitlang darin behaupten“, so der Philologe Viktor Klemperer. Im Publikum diskutierten mit: Bundesminister a. D. Rudolf Scholten, Gemeinderat Gerhard Schmid, die FM4-Geschäftsführerin Dodo Roscic, Matthias Euler-Rolle, Stefan Schumer, Werner Baumüller, Vereinspräsident Christoph Hirschmann u. v. a.

Hier das komplette Gespräch: https://www.youtube.com/watch?v=l5iAD2mnaWk

Die Fotos zum Event sind HIER: https://flic.kr/s/aHBqjC5jD3

Martin Grubingers großer Strauss-Countdown

Der neue Kulturverein „#WIENKULT – Wiener Gesellschaft für Kulturpolitik“ lud am 12. Dezember zur zweiten großen Veranstaltung mit dem Titel „Neue Wege der Kulturvermittlung in Wien“ ins Otto Wagner Areal (OWA). Stargast war der weltweit renommierte Multi-Percussionist und Ausnahme-Musiker Martin Grubinger.

Im Pavillon 20 des OWA konnten die Vereinsmitglieder und Gäste die Generalprobe zum spektakulären Silvester-Open-Air am Wiener Rathausplatz miterleben, das gleichzeitig den Auftakt des Johann-Strauss-Jahres 2025 Wien bildet.

Grubinger probte mit seiner bis zu 100-köpfigen Superband – darunter auch Festival-Intendant Roland Geyer an der E-Gitarre! – eine sensationelle Neufassung des „Donauwalzers“. Die jungen Musikerinnen und Musiker hatten sich über seine gemeinsam mit Red Bull entwickelte App „MyGroove“ zusammengefunden. Im Gespräch mit unseren Podiumsgästen, Bundesministerin a. D. Hilde Hawlicek und Roland Geyer, sowie mit unseren Vereinsmitgliedern und Gästen berichtete Grubinger detailliert über dieses völlig neuartige Projekt einer zeitgemäßen aktiven Kulturvermittlung.

Christoph Hirschmann, Präsident von #WIENKULT:Mit unserem neuen Kulturverein wollen wir nicht nur den Stellenwert Wiens als Kulturhauptstadt dokumentieren, sondern auch neue Wege der Kulturvermittlung aufzeigen – etwa die vielen Möglichkeiten, Kultur in Wien kostenfrei erleben zu können. Das beginnt beim Gratiseintritt ins Wien Museum, reicht über die Gratisbuchaktion ,Eine Stadt. Ein Buch‘ und gipfelt in den großen Festivals und Events bei freiem Eintritt wie dem Donauinselfest, der Festwochen-Eröffnung auf dem Rathausplatz oder dem Prater-Picknick der Wiener Symphoniker vor dem Riesenrad. Einen ganz besonderen Weg der aktiven Kulturvermittlung geht dabei der Ausnahme-Musiker Martin Grubinger, der via ,MyGroove‘-App 100 junge Menschen zu einer Superband versammelt hat, um zum Auftakt des Johann-Strauss-Jahres in der Silvesternacht auf dem Rathausplatz eine spektakuläre neue Fassung des ,Donauwalzers‘ zu performen – und das für die Wienerinnen und Wiener natürlich gratis!“

Zur Veranstaltung ins OWA waren angereist: Hilde Hawlicek (Kulturministerin a. D.), Roland Geyer (Intendant Johann Strauss Jahr 2025 Wien), Bela Koreny (Komponist, Musiker), die Komponistin und Musikerin Alma Deutscher, Ralph & Raphaela Vallon (Club Cuvé), Markus Zoller (Geschäftsführer OWA), Dragana Lichtner (OWA), Jacqueline Haberl (Johann Strauss Jahr 2025 Wien), Daniel Löcker (MA7), Walter Schwartz (Rechtsanwalt), Oliver Braun (Hotelier), Elisabeth Hirschmann-Altzinger (ECHO), Paulus Manker (Theatermacher), Franziska Maderthaner (Künstlerin), Harald Hanisch (Musikproduzent), Michael Kraus (Donaufinanz), Werner Baumüller (Kunstmanager & Autor), Sabine Hauswirth (Fotografin), Cappar Hajo (Wiener Bildungsakademie), Friedrich Klocker (Projektmanager), Ema Dumani (Bezirksrätin, A1), Stefan Schumer (Architekt), Rudi Mathias (Projektmanager), Nick Angermayr (Verleger), Gerda Zens (Kunstverwalterin & Pianistin), Elisabeth Auer (Politik- und Kulturmanagerin), Petra Mühr (Künstlermanagerin) u.v.a.

2. Oktober 2024: Start für #WIENKULT Wiener Gesellschaft für Kulturpolitik

Bürgermeister Ludwig, Kulturstadträtin Kaup-Hasler beim großen Auftakt-Event im Wiener Ringturm

Im Beisein von Bürgermeister Michael Ludwig, Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler und GR Gerhard Schmid lud am Mittwoch 2. Oktober 2024 der neue Verein # WIENKULT – „Wiener Gesellschaft für Kulturpolitik“ zur Auftaktveranstaltung in den Ringturm der Wiener Städtischen Versicherung.

Der neue Kulturverein möchte das vielfältige Angebot der Kulturhauptstadt Wien konstruktiv begleiten, darüber informieren, Akzente setzen, Anregungen liefern und – besonders wichtig – jungen KünstlerInnen ein Forum bieten.

Unter dem Motto „Reden wir über Kultur!“ sind Diskussionsveranstaltungen, Lesungen, Konzerte und Performances, sowohl mit Wiener „Publikumslieblingen“ als auch mit jungen DuchstarterInnen, geplant. Kulturschaffende sollen mit AnsprechpartnerInnen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung vernetzt werden.

Präsident des Vorstandes ist Christoph Hirschmann, Margaretha Kopeinig und Josef Stolz sind VizepräsidentIn. Günther Havranek ist Kassier, Hans Hock und Harald Hanisch sind Schriftführer. Medienprofi Reinhard Scolik ist Präsident des Kuratoriums, dem u. a. Christian Kircher (Bundestheater-Holding), Josef Ostermayer (Kulturminister a. D.), Georg Semler (Rudolfinerhaus), Thomas Gratzer (Rabenhof Theater), Oliver Braun (Hotellerie), Werner Baumüller (Kulturschaffender) und Alexander Rinnerhofer (Journalist & Gastronom) angehören.

Christoph Hirschmann ist der neue Präsident des Vorstandes von WIENKULT

Die Wiener Gesellschaft für Kulturpolitik wird von Stadt Wien Kultur gefördert, der Fonds für temporäres Wohnen/ARWAG sponsert den Verein, zum Start-Event lud die Wiener Städtische Versicherung ein.

Bei der Auftaktveranstaltung wurde in prominenter Runde das Thema „Wien – Welthauptstadt der Musik“ diskutiert. Am Podium sprachen Alexander Wrabetz (Präsident Wiener Symphoniker), Roland Geyer (Geschäftsführer Johann Strauss 2025), Franz Patay (Geschäftsführer der Vereinigten Bühnen Wien), DJane Mel Merio und Elisabeth Hirschmann-Altzinger (Kulturkritikerin und Autorin des Buches „Wien – Welthauptstadt der Musik“). Dodo Roscic moderierte souverän. Ursula Strauss und Ernst Molden („Wüdnis“) sorgten für den allerbesten Wiener Sound.

Vereinspräsident Christoph Hirschmann zum Start: „Ich freue mich, dass es in Wien, diesem – wie Dietmar Grieser das einmal so schön formuliert hat – ,Hort der Sensibilität‘, einen neuen Kulturverein gibt. Die Wiener Gesellschaft für Kulturpolitik wird zur weiteren Sensibilisierung unserer Kulturwelthauptstadt leidenschaftlich beitragen.“

Beim anschließenden Empfang nahmen neben Bürgermeister Michael Ludwig, Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler und GR Gerhard Schmid (Vorsitzender des Kulturausschusses im GR) auch die Gemeinderäte Rudi Kaske und Marcus Schober, Christian Kircher (Bundestheater Holding), Thomas Gratzer (Rabenhof Theater), Matti Bunzl (Wien Museum), Andreas Mailath-Pokorny (Kulturstadtrat a. D. & MUK), Jan Nast (Wiener Symphoniker), Christian Struppeck (Musical-Intendant) sowie gleich drei (!) Kulturminister teil: Hilde Hawlicek, Rudolf Scholten und Josef Ostermayer.

Weiters kamen u. a. Peter Schöber (ORF III), Christian Pöttler (Verleger), Harald Sicherits (Filmregisseur), Billi Thanner (Künstlerin), Alexander Göbel (Schauspieler & Moderator), Georg Hoanzl (Produzent), Paulus Manker (Schauspieler und Regisseur) & Elisabeth Auer (Medienprofi), Michael Kraus (Donaufinanz), Thomas Szekeres (Arzt & Humangenetiker), Ralph und Raphaela Vallon (VeranstalterIn & MedienexpertIn), Wolfgang Maderthaner (Historiker), Robert Steiner (Moderator), Marion Wisinger (PEN), Susanne Schicker (OWA), Stefan Hawla (ARWAG), Lucia Grabetz (Bezirksvorsteher-Stv.in), die Bezirks- und BildungspolitikerInnen Ema Dumani, Cappar Hajo und Christian Stromberger, Werner Baumüller (Kulturschaffender), Tony Subal (Galerist), Stefan Schumer (Architekt), Veronica Schieder (Künstleragentin), Herbert Pasecznyk (Künstler), Walter Schwartz (Anwalt), Hans Berger (Publizist), Sandra Ritzberger (Medienexpertin) und Gerda Zens.

Bürgermeister Michael Ludwig zeigte sich „erfreut über die Gründung des neuen Wiener Kulturvereins WIENKULT Wiener Gesellschaft für Kulturpolitik“ und wünschte „viel Glück und Erfolg“.

Ursula Strauss beim Eröffnungsabend von WIENKULT

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