Zum 270. Geburtstag von Wolfgang Amadé Mozart hat der mexikanische Startenor Rolando Villazón bei der Salzburger Mozartwoche „Die Zauberflöte“, die letzte Oper des Jahrtausendgenies, in Szene gesetzt.
Von Elisabeth Hirschmann-Altzinger.

Die drei größten und rätselhaftesten Werke der Kunst sind Shakespeares „Hamlet“, die „Mona Lisa“ von Leonardo da Vinci und Mozarts „Zauberflöte“ – Jahrtausendwerke von unvergleichlicher Wahrheit und Schönheit. „Die Zauberflöte“, Mozarts Oper nach Emanuel Schikaneders wienerischer Maschinenkomödie, ist ein Solitär ohne Vorgänger und Nachfolger, ein Märchen und ein Familiendrama, ein in seiner Art perfektes Stück mit göttlicher Musik. Die letzte Oper des Salzburger Giganten ist ein Rätsel und umfasst die bisherigen Operntraditionen; wenn man sich damit beschäftigt und sehr vieles nicht versteht, sollte man sich in Bescheidenheit üben.
Die Einfachheit der allerhöchsten Kunst. Bemerkenswert ist, dass Mozarts Musik in der „Zauberflöte“ im Vergleich zu seinen früheren Opern von unerwarteter Einfachheit ist. Die Einfachheit ist das Wesensmerkmal der späten Kompositionen Mozarts, man findet sie auch in seiner letzten Opera seria „La clemenza di Tito“, im Klarinettenkonzert und im Requiem. Diese Einfachheit ist aber nur scheinbar, es ist die Einfachheit der allerhöchsten Kunst. Wie in allen seinen späten Werken verwendet Mozart in der „Zauberflöte“ eine vollkommen neue musikalische Sprache, die schon ins 19. Jahrhundert weist und Komponisten wie Mendelssohn, Schumann oder Wagner vorwegnimmt.
Mozarts letzte Oper ist so komponiert, dass jedes Kind sie versteht. Das ist allerdings nur die Kruste, die Oberfläche, darunter kann man Unglaubliches entdecken. Jeder halbwegs sensible Mensch merkt sich die Melodien der „Zauberflöte“ und ist begeistert von der einfachen Schönheit dieser Musik, die unendlichen Tiefen allerdings ahnen nur die Kenner. Wenn man ein bisschen mehr versteht und an der Oberfläche zu kratzen beginnt, entdeckt man eine Schicht nach der anderen. Freilich ist niemand so weise, dass er der Sache auf den Grund gehen könnte. Das ist eben das Universale an dem Werk, dass es keiner großen Kennerschaft bedarf, sondern dass auch derjenige, der nur oberflächlich drüberhört, schon hingerissen ist. Worum es in Mozarts „Zauberflöte“ geht, ist in erster Linie zu hören: Von den Gefühlen der Figuren, von den Nöten der Liebe und ihrer Erfüllung erzählt die Musik.
„O zittre nicht, mein lieber Sohn"
Mozarts 270. Geburtstag. Seit 1956 veranstaltet die Stiftung Mozarteum in Salzburg rund um Mozarts Geburtstag am 27. Jänner jedes Jahr die Mozartwoche. Das Festival wird seit 2019 höchst erfolgreich vom temperamentvollen mexikanischen Startenor, Regisseur, Karikaturisten und Autor Rolando Villazón geleitet, unter dessen Intendanz die Salzburger Mozart-Festspiele regelmäßig weltweite Wogen schlagen. Jüngst wurde der Vertrag des passionierten Mozartbotschafters als künstlerischer Leiter der Stiftung Mozarteum bis 2031 verlängert. Unter dem Motto „Lux Aeterna“ („das ewige Licht“) feierte die Mozartwoche 2026 gleich zwei Jubiläen: den 270. Geburtstag des göttlichen Wolfgang Amadé und den 70. Geburtstag der Mozartwoche. Dem großen Anlass gemäß hat Rolando Villazón im Haus für Mozart den Höhepunkt des Festivals höchstselbst inszeniert: Mozarts Jahrtausendwerk „Die Zauberflöte“, die letzte Oper des Salzburger Giganten. Das Publikumsinteresse war so groß, dass nach den drei regulären Vorstellungen eine Zusatzvorstellung angehängt werden musste.
Angeregt durch einen Bericht von Friedrich Rochlitz, der 1798 die letzten Lebensstunden Mozarts in der Nacht vom 4. auf den 5. Dezember 1791 beschreibt – der geniale Komponist erlebt in seinen Fieberträumen im Beisein seiner Frau Constanze und seiner beiden kleinen Söhne eine Aufführung der zeitgleich im Freihaustheater auf der Wieden stattfindenden „Zauberflöte“ mit –, siedelt Villazón „Die Zauberflöte“ in Wien in Mozarts Sterbezimmer in der Rauhensteingasse 8 an. Zu Beginn spielt der sterbenskranke Meister am Klavier das weinende Lacrimosa aus seinem Requiem in der Trauertonart d-Moll, am Ende, als er stirbt, erklingt dieser schluchzende Satz aus seiner genialen Totenmesse noch einmal. Und dann schwebt der größte Komponist aller Zeiten im roten Wämschen mit wilden Purzelbäumen zu den finalen Klängen der „Zauberflöte – „Die Strahlen der Sonne vertreiben die Nacht“ – in den Himmel.
Die populärste und schwerste Oper überhaupt. Die Uraufführung von Schikaneders für sein Freihaustheater auf der Wieden konzipierter Märchenkomödie mit Mozarts ganz großer Musik fand am 30. September 1791, etwa zwei Monate vor Mozarts Tod, statt. „Die Zauberflöte“ ist die populärste Oper überhaupt und sicherlich die schwerste für einen Regisseur, weil sie so vielschichtig ist. Schikaneders Komödie ist gut gemachtes, sehr wirkungsvolles Theater, die Texte stehen in der typisch wienerischen Dialogtradition, die dann zu Raimund und Nestroy führt. Mozart war hingerissen von Schikaneders Libretto, sonst hätte er es gar nicht komponiert. Dass der Komponist bei der Erstellung des Textbuches eng mit Schikaneder zusammengearbeitet hat, ist durch den Dichter selbst verbürgt. Mozart war ein „Theatertier“, er hat viel verstanden vom Theater, und „Die Zauberflöte“ ist großartiges Theater; sie ist doppel- und tripelbödig, rätselhaft ist eben nicht nur die Musik, sondern auch der Text und die Kombination von beiden. Schikaneders Bühnenerfahrung und -talent und die faszinierende Subtilität des Wort-Ton-Verhältnisses sind wesentlich für den Erfolg der „Zauberflöte“.
Wienerische Musik. „Die Zauberflöte“ ist Mozarts einzige wienerische Oper, nicht nur in Schikaneders Dialogen, sondern auch in Mozarts Musik. Die drei Damen der Königin der Nacht buhlen um Tamino mit einem Walzer; auch wenn Papageno sich aufhängen will, weil er die Papagena nicht bekommt, erklingt ein Walzer. Immer wenn es um die Liebe geht, schreibt Mozart einen Walzer oder einen Jodler in seinen Opern. Der Walzer war damals der einzige Tanz, bei dem die Körper sich berührten.
Rolando Villazón liebt Mozart. Sein begeistertes „Viva Mozart“ erklingt am 27. Jänner in ganz Salzburg – im Autobus, im Gasthaus, im Kaffeehaus, vor und in Mozarts Geburtshaus, wo der Mexikaner traditionell das Geburtstagsständchen für den göttlichen Salzburger singt, und in Mozarts Wohnhaus. Die Einbettung der „Zauberflöte“ in die Rahmenhandlung um den sterbenden Komponisten kann allerdings nicht wirklich überzeugen. Das Requiem ist Mozarts zutiefst persönliche Auseinandersetzung mit dem Tod; das ist erschreckend und erschütternd bei einem Komponisten, der normalerweise sein persönliches Leben und Erleben geradezu auffallend von seiner Kunst trennte. Das gilt auch für seine letzte Oper „Die Zauberflöte“, obwohl sie wie das Requiem in seinem Todesjahr entstanden ist. Die Todesinszenierung im öden, erstaunlich einfallslosen Bühnenbild von Harald Thor mit der stummen Kleinfamilie Mozart, die grimassierend und händeringend durch „Die Zauberflöte“ eilt, lenkt von der Oper ab und passt nicht zur Operninszenierung. Mangelhaft sind auch die Personenregie und die Arbeit mit den Sängern an den Dialogen.
Die Geschichte der „Zauberflöte“. Der alte König, der Tag, ist gestorben und hat den siebenfachen Sonnenkreis nicht seiner Frau, der Königin der Nacht, hinterlassen, sondern dem exzentrischen Hausfreund Sarastro. Wahrscheinlich hat er die Königin auch dem Sarastro hinterlassen, aber die Beziehung hat nicht funktioniert. Der Legende nach ist Sarastro ein Freimaurer-Porträt des Meisters vom Stuhl der Wiener Loge „Zur wahren Eintracht“, Ignaz von Born, wobei die ganze Freimaurer-Thematik inklusive Mysterieneinweihung nicht als Attraktivitäts-Plus aus heutiger Sicht (und damals wohl auch nur zum geringen Teil) zu werten ist. Sarastro tritt auf mit einem Löwengespann, ist ein leidenschaftlicher Jäger und hält sich Sklaven, die er verprügeln lässt. Nach dem Scheitern ihrer Beziehung stehen Sarastro und die Königin der Nacht einander in unversöhnlichem Hass gegenüber. Sarastro, nun Herrscher über den Sonnenkreis, unterhält einen Männerbund von frauenfeindlichen Eingeweihten; er liebt Pamina, die Tochter der Königin der Nacht, und lässt sie entführen. Um sich vor seinen Priestern nicht zu blamieren, behauptet er, er wollte sie vor dem schlechten Einfluss ihrer Mutter retten. Den wahren Hintergrund ihrer Entführung gibt er Pamina gegenüber sogar zu: „Zur Liebe will ich dich nicht zwingen, doch geb ich dir die Freiheit nicht“, teilt er ihr mit, bevor er seinen Sklaven Monostatos auspeitschen lässt.
Die Königin der Nacht bittet den jungen Prinzen Tamino, ihre Tochter aus den Fängen des Bösewichts Sarastro zu befreien, und Tamino, erfüllt von Liebe für Pamina, macht sich, geführt von den drei Knaben und begleitet vom lustigen Vogelfänger Papageno, auf den Weg zu Sarastros Weisheitstempel. Tamino und Pamina finden sich in Liebe, Sarastro und seine Prieser bedrohen das junge Paar ständig mit dem Tod, die Königin der Nacht verlangt in ihrer furiosen Rachearie von Pamina, Sarastro zu töten. Tamino und Papageno müssen sich verschiedenen Prüfungen unterziehen; mit Hilfe der von Paminas Vater geschnitzten Zauberflöte führt Pamina ihren Geliebten durch die Feuer- und Wasserprobe zum ewigen Licht.
Mozart-Tradition und historische Aufführungspraxis. Die musikalische Umsetzung von Mozarts genialer Partitur durch das Mozarteumorchester Salzburg unter seinem äußerst begabten Chefdirigenten, dem jungen Spanier Roberto González-Monjas, gelingt hervorragend. Die österreichische Mozart-Tradition wird mit den Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis, in der Dynamik, Ausdruck und Farben minutiös aufeinander abgestimmt sind, bereichert – gewiss auch ein Verdienst des Mailänder Alte-Musik-Maestrissimo Giovanni Antonini, der seit fast 20 Jahren als erster Gastdirigent dem Orchester verbunden ist.
Nur bei den Auftritten von Sarastro und seinen Eingeweihten folgen González-Monjas und sein Klangkörper Mozarts Anweisungen nicht: Zu salbungsvoll und ehrfürchtig agieren und singen die verlogenen Priester und ihr Oberhaupt Sarastro, allzu großherzig, gütig und grau dargestellt von Franz-Josef Selig in wallenden Gewändern, dessen weicher Bass die geforderte Schwärze des Herrschers vermissen lässt. Dass in den Priester-Szenen mit den vielen Wiederholungen und dem Irrsinnstempo der Schalk mit Mozart durchgeht, ist bei der Lektüre der Partitur anscheinend niemandem aufgefallen.
Mit Ruhm bestreut, mit Ruhm bestreut, mit Ruhm bestreut. Sarastro singt weihevolle Lieder wie „In diesen heil’gen Hallen kennt man die Rache nicht“ oder „O Isis und Osiris, schenket“, aber das ist so dick aufgetragen, dass es allen auf die Nerven geht – das war natürlich Mozarts Absicht. Im Finale des ersten Akts singt der Priesterchor: „Wenn Tugend und Gerechtigkeit den Großen Pfad mit Ruhm bestreut, den Großen Pfad mit Ruhm bestreut, mit Ruhm bestreut, mit Ruhm bestreut, Dann ist die Erd‘ ein Himmelreich, Und Sterbliche den Göttern gleich“. Mozart notiert diesen Chor im Tempo presto alla breve, also sehr, sehr schnell, und verlangt unsägliche Wiederholungen, die natürlich nicht von Schikaneder sind, sondern seine eigenen: 4x singen die Prieser „mit Ruhm bestreut, mit Ruhm bestreut, mit Ruhm bestreut, mit Ruhm bestreut“, danach kommt 5x „Dann ist die Erd’ ein Himmelreich“, und 8x wird „Und Sterbliche den Göttern gleich“ wiederholt.
Am Anfang des 2. Aktes stellt Sarastro mit dem Chor „O Isis und Osiris, schenket“ eine feierliche Kirchenstimmung her; unmittelbar danach folgt das groteske Priester-Duett „Bewahret euch vor Weibertücken, dies ist des Bundes erste Pflicht“ mit der ironischen Schlusszeile „Tod und Verzweiflung war sein Lohn“, die Mozart in einem Brief an Constanze in Baden scherzhaft zitiert. Das ist ja nicht nur textlich ein Hohn auf die Toleranz, sondern es ist auch musikalisch parodistisch, ein Schlager, ein Schnaderhüpfl. Die ganze Priesteratmosphäre stellt Mozart als total verlogen dar.
Im Zentrum steht die Liebe. Im Zentrum der „Zauberflöte“ steht die Liebe, die nicht nur empfindsam besungen wird, sondern auch als stiftendes Prinzip einer neuen Ordnung erscheint: Erst das Liebespaar Pamina und Tamino erfüllt am Ende die Idee dieser neuen Ordnung; Sarastro in seinem abstrakten Akademismus verkörpert sie eben nicht, die zornige Königin der Nacht auch nicht. Mozart scheint in seinen letzten Lebensjahren erkannt zu haben, dass die Aufklärung nicht der humanistischen Weisheit letzter Schluss ist. Die empfindsame Liebe ist bei ihm nicht nur in der „Zauberflöte“ unverzichtbares Programm.
Die Heldin der „Zauberflöte“ ist Pamina, sie geht strahlend und makellos durch das Stück. Ihre Liebe zu Tamino und das Bestehen der Prüfungen des Liebespaares sind Form und Inhalt dieser Oper. Pamina führt Tamino durch die Prüfungen, und das junge Liebespaar verkörpert am Schluss die neue Ordnung des Lichts; Pamina und Tamino sind, um es dialektisch zu sagen, die Synthese des Seins. Sarastro und die Königin der Nacht sind nur These und Antithese. Paminas große g-Moll-Arie „Ach ich fühl’s, es ist verschwunden“ ist der Höhepunkt der Oper. Sehr bedauerlich ist, dass die amerikanische Sopranistin Emily Pogorelc dieser Rolle gar nicht gerecht wird. Zu robust ist ihr Sopran für die lyrische Pamina, und sie bräuchte dringend einen Regisseur, der ihr erklärt, wie man spielt und wie man Dialoge spricht.
Als viriler, stimmschöner Tamino erfreut der junge deutsche Tenor Magnus Dietrich, sein „Pamina mein! O welch ein Glück!“ gelingt wunderbar. Tamino ist kein mutiger, strahlender Held, wie man schon bei seinem ersten Auftritt erfährt: „Zu Hilfe! Zu Hilfe, sonst bin ich verloren!“, heult er auf der Flucht vor der Schlange, vor der die drei Damen ihn retten. Er ist wankelmütig und leicht beeinflussbar und verliert ständig seinen Diener Papageno, mit dem er eigentlich die Prüfungen bestehen sollte.
Altwiener Volkskomödie. Papageno ist eine Figur aus der Altwiener Volkskomödie, er ist Taminos lustiger Begleiter, seine Musik ist mit „Schlagern“ wie „Der Vogelfänger bin ich ja“ oder „Ein Mädchen oder Weibchen wünscht Papageno sich“ volksliedhaft. Ihn interessieren weder die abstrakte Weisheitslehre Sarastros noch der wilde Rachedurst der Königin der Nacht. Obwohl Papageno schon die frühe Prüfung der Verschwiegenheit nicht besteht, gewinnt er mit seinem magischen Glockenspiel sein „Mädchen oder Weibchen“ Papagena. Sie will er lieben, mit ihr will er leben, und er hat alle Sympathien auf seiner Seite. Der Papageno der Uraufführung war übrigens Emanuel Schikaneder. Bei der Salzburger Mozartwoche verkörpert der britisch-russische Bariton Theodore Platt mit ansprechendem Gesang, buntem Federkostüm und roter Strumpfhose wild outrierend wie ein endlos hüpfender Schmierenkomödiant den lustigen Vogelfänger.
Sturm-und-Drang-Musik. Einen Bruch zwischen dem ersten und dem zweiten Akt, wie das Schikaneder immer vorgeworfen wird, gibt es nicht, es gibt nur einen Wechsel der Perspektive. Die Königin der Nacht erscheint im 1. Akt in ihrem Reich als gute Mutter, sie bittet Tamino, ihre Tochter Pamina, die vom bösen Sarastro geraubt wurde, zu retten: „Erzittre nicht, mein lieber Sohn“. Im Tempel Sarastros im 2. Akt hingegen ist sie verletzt und zornig und sinnt auf Rache. Sarastro wird im 1. Akt von ihr als „Bösewicht“ bezeichnet und erscheint im 2. Akt in seinem Weisheitstempel als aufgeklärter Humanist, der er allerdings nicht ist. Die gefeierte amerikanische Koloratursopranistin Kathryn Lewek, welche die halsbrecherische Partie der Königin der Nacht mit ihrer Sturm-und-Drang-Musik weltweit schon 350mal gesungen hat, hat auch in Rolando Villazóns Inszenierung ihren großen Auftritt. Ihre furiose, koloraturgespickte Rachearie mit dem dreigestrichenen f, „Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“, singt sie in einer dunkelblauen, mit 1.800 silbernen Sternen bemalten Robe, die vom sternenbedeckten Himmelsgewölbe, das der deutsche Architekt Karl Friedrich Schinkel für eine Berliner Aufführung der „Zauberflöte“ 1816 entworfen hatte, inspiriert ist (Kostüme: Tanja Hofmann).
Als der göttliche Wolfgang Amadé Purzelbaum-schlagend in den Himmel fährt, brandet im Haus für Mozart Jubel auf.
Elisabeth Hirschmann-Altzinger
„Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen"
